Archiv für die Kategorie „News“

Strandbad - Öffnungszeiten 2 0 1 6 (im ” Notbetrieb “)

Sonntag, 22. Mai 2016

Auch dieses Jahr wieder im ” Notbetrieb “

Eine Sanierung oder Rettung des Strandbades Tegel ist noch lange nicht in Sicht !!!!

Jeder Tag an dem über die Rettung gesprochen wird, ohne das Taten folgen, ist ein verlorener Tag für das Strandbad Tegel !!!!!

Das Strandbad Tegel hat für Sie vom 02.07. bis 04.09.2016 wie nachstehend geöffnet:

Mo 10:00 - 18:00
Di 10:00 - 18:00
Mi 10:00 - 18:00
Do 10:00 - 18:00
Fr 10:00 - 18:00
Sa 10:00 - 18:00
So 10:00 - 18:00
Kassenschluss: 60 Minuten vor Betriebsende
Badeschluss: 30 Minuten vor Betriebsende

Bäderbetriebe in die Pflicht nehmen - Strandbad Tegel erhalten

Sonntag, 22. Februar 2015

SPD Abgeordneter Thorsten Karge veröffentlicht  Pressemitteilung in der er die CDU kritisiert und die Online-Petition als ” PR Politik ” bezeichnet.

Pressemitteilung:

Bäderbetriebe in die Pflicht nehmen - Strandbad Tegel erhalten

26.01.2015 14:46 von Thorsten Karge

Die Planungen der Berliner Bäderbetriebe, das Strandbad Tegel in diesem Jahr geschlossen zu lassen und die ohnehin lange überfälligen Sanierungen weiter zu verschieben, sind eine schlechte Nachricht für Reinickendorf. „Eine kundenfreundliche Unternehmenspolitik sieht anders aus“, kritisiert der Reinickendorfer Abgeordnete Thorsten Karge die Berliner Bäderbetriebe: „Wenn man das Angebot, jedes Jahr weiter zurückfährt, notwendige bauliche Maßnahmen immer wieder verschiebt und dann auch noch für ein Jahr schließt, macht man den Standort systematisch kaputt. Das hat das Strandbad Tegel nicht verdient!“

Thorsten Karge hat deshalb die Sportpolitiker seiner Fraktion gebeten, das Thema Strandbad Tegel auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Sportausschusses zu setzen. Dort kann dann auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Berliner Bäderbetriebe, Sportsenator Frank Henkel zur Zukunft des Strandbades in Tegel befragt werden. „Die Nutzer des Strandbades und die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer haben ein Recht auf verlässliche Antworten.“

Kritisch betrachtet Thorsten Karge allerdings die von der Reinickendorfer CDU initiierte Online-Petition zur Offenhaltung des Strandbades: „Es stellt sich die Frage, ob die Unterschriftenaktion der CDU nicht vor allem über die Untätigkeit des eigenen politischen Personals hinwegtäuschen soll“, befürchtet er. „Wenn es dem CDU-Bezirksbürgermeister Balzer, dem CDU-Abgeordneten Zeelen und dem CDU-Kreisvorsitzenden Steffel nicht gelingt, das Anliegen beim CDU-Landesvorsitzenden, Sportsenator und Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Berliner  Bäderbetriebe Frank Henkel direkt zu platzieren, wirft das ein ziemlich schlechtes Licht auf die Politikfähigkeit der CDU in Berlin.“ Statt PR-Politik in eigener Sache zu machen, sollten sich die CDU-Politiker besser zusammensetzen und an einer konstruktiven Lösung des Problems arbeiten, fordert Thorsten Karge die CDU-Politiker deshalb auf.

Quelle: Internetseite des SPD Abgeordneten Thorsten Karge

SPD war 2009 vertreten durch den Innensenator und Vorsitzenden des Aufsichtsrats Dr. E. Körting verantwortlich !!!

Leider hat er dabei vergessen zu erwähnen, dass die Sanierungsarbeiten schon 2009 abgeschlossen sein sollten.

Dieses hat Herr Dr. E. Körting am 09.02.2010 im Abgeordnetenhaus von Berlin antworten lassen.

Nachweis: Abgeordnetenhaus Thema Bädersanierungsprogramm

Leider wurden die Sanierungsarbeiten, wie z.B. die Neuanbindung der Frisch- und Abwasserleitung, die 2009 umgesetzt werden sollten, nie in Angriff genommen.

Dieses fällt ganz klar in den Zeitraum als Hr. Dr. E. Körting als Vorsitzender des Aufsichtsrats verantwortlich war und somit seiner ” Aufsichtspflicht “  offensichtlich nicht nachgekommen ist.

Als Anlage zum Pachtvertrag unter ” Badspezifische Angaben ” ( Seite 2 ) steht folgendes:

Seite 2 der badspezifischen Besonderheiten des Freibades Tegeler See

Erneuerung der Abwasserleitung des Freibades Tegel

Die Schulinsel Scharfenberg wird zurzeit über eine Eigenwasserversorgung mit Trinkwasser versorgt. Das anfallende Schmutzwasser wird über eine Druckleitung, die als Seeleitung durch den Tegeler See führt, in das öffentliche Kanalnetz entsorgt.
Das Freibad Tegel wird derzeit durch den Träger der Schulinsel mit dem aus der Eigenwasserversorgungsanlage erzeugten Trinkwasser versorgt. Die Schmutzwasserentsorgung erfolgt über die bestehende Druckwasserleitung.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat auf Grund des schlechten baulichen Zustandes der Leitungen die Erneuerung durch trink- und abwasserseitigen Anschluss der Schulinsel Scharfenberg im Tegeler See an die öffentliche Versorgung beauftragt.
Die BBB haben in Abstimmung mit dem künftigen Eigentümer des Grundstücks des Freibades Tegel, der BBB Infrastruktur GmbH & Co. KG, die Einbindung der Erneuerung der Abwasserleitungen des Freibades Tegel gegenüber der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erklärt. Die Realisierung der Maßnahme ist in 2009 vorgesehen.
Die Finanzierung wurde durch die BBB Infrastruktur GmbH & Co. KG im Rahmen der Projektförderung zur Instandsetzung und Sanierung der Berliner Bäder beantragt.
Auf Grund der erforderlichen Anbindungen der Trink- und Schmutzwasserleitungen auf dem Grundstück des Freibades an die neu zu verlegenen Versorgungstrassen kann es im Zuge der erforderlichen Bauarbeiten zu Nutzungseinschränkungen kommen. Umfang und Dauer sind derzeit noch nicht genau bezifferbar – es wird jedoch davon ausgegangen, dass der eigentliche Badebetrieb auch während der Arbeiten aufrechterhalten werden kann und die Einschränkungen im wesentlichen durch die erforderliche Absperrung der Trassenfläche sowie allgemeiner Art durch Baulärm, etc. gegeben sind.

Quelle:  BBB – Recht/ Verträge   10.11.2008

Also liebe SPD.

Wer ist eigentlich verantwortlich für den Zustand des Strandbades Tegel und macht  ” PR Politik ” ???

Staaken und Tegel bleiben 2015 ohne Zuschüsse geschlossen

Samstag, 21. Februar 2015

Das Sommerbad Staaken-West in Spandau und das Strandbad Tegel in Reinickendorf sollten laut Wirtschaftsplan in der Saison 2015 geschlossen bleiben. Anwohner hoffen auf Ergänzungsmittel für die Bäder.

Foto: Glanze

 Das Sommerbad Staaken-West in Spandau und das Strandbad Tegel in Reinickendorf müssen für die Saison 2015 auf Ergänzungsmittel hoffen

Das Sommerbad Staaken-West in Spandau und das Strandbad Tegel in Reinickendorf müssen für die Saison 2015 auf Ergänzungsmittel hoffen

Keine Bäderschließungen in Berlin – auf diesen politischen Konsens konnten sich die Koalitionspartner SPD und CDU eigentlich verlassen. Umso mehr Wirbel verursachten Nachrichten, die Ende 2014 bekannt wurden: Das Sommerbad Staaken-West in Spandau wie auch das Strandbad Tegel in Reinickendorf sollten in der Saison 2015 geschlossen bleiben. Das, so bestätigt der Sprecher der Berliner Bäderbetriebe (BBB), Matthias Oloew, hatte das Landesunternehmen im Wirtschaftsplan vorgeschlagen und durch den Aufsichtsrat absegnen lassen.

In den betroffenen Bezirken schlagen die Wogen deshalb hoch. CDU-Politiker in Spandau wie in Reinickendorf starteten Petitionen zum Erhalt des Freiluft-Badespaßes, Tausende unterschrieben schon innerhalb der ersten zwei Wochen. Den Ärger noch angefacht hatte der Umstand, dass offiziell eine Schließung gar nicht angekündigt wurde. Auf der BBB-Internetseite ist für beide Bäder von den Vorbereitungen für die Sommersaison die Rede.

Zuweisung von Ergänzungsmitteln nur Notbehelf

Tatsächlich, so Oloew, “sind wir guter Hoffnung, dass es noch klappt”. Zwar fehle in der Tat das Geld für Betriebs- und Personalkosten in Höhe von rund 100.000 Euro in Tegel und 400.000 in Staaken. Allerdings hoffen die Bäderbetriebe auf einen positiven Bescheid eines Antrags auf einmalige Zuweisung von Ergänzungsmitteln in entsprechender Höhe in diesem Jahr.

Senatssport- und Senatsfinanzverwaltung seien sich einig, deshalb zeigte sich auch der Sprecher von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), Jens Metzger, gegenüber der Berliner Morgenpost optimistisch, dass diesem Antrag wohl entsprochen werde.

Allerdings, so der Reinickendorfer Abgeordnete Tim Zeelen (CDU), sei das nur ein Notbehelf: “In den Haushaltsverhandlungen 2016 müssen wir grundsätzlich über eine auskömmliche Finanzierung der Bäderbetriebe reden.” Bezogen auf die beiden Freibäder gehe es um ein Prozent des jährlichen 45-Millionen-Euro-Zuschusses vom Land. Zeelen: “Dann wäre das Problem gelöst.”

Quelle: Berliner Morgenpost

Wir kämpfen seit 2009 für eines der schönsten Strandbäder Berlins !!!

Sonntag, 25. Januar 2015

Der Plan das Strandbad Tegel für immer schließen zu wollen wurde schon vor Start der Ausschreibung im Jahr 2008 durch die Gestaltung des Pachtvertrages / BZA spätestens jedoch Ende Februar 2010 durch die BBB gestartet ?!?!?!?

Ende Februar 2010 ging eine Mitteilung an die Senatsverwaltung für Umweltschutz  mit der Behauptung die Abwasserleitungen seien undicht.

Diese Behauptung wurde aufgestellt ohne das vorher eine Prüfung der Leitungen stattgefunden hatte.

Am selben Tag wurde ohne vorherige Ankündigung die komplette Wasserversorgung des Strandbades Tegel abgestellt, mit der Begründung mit einer defekten Abwasserleitung dürfte das Strandbad nicht betrieben werden.

Diese erfundene Undichtigkeit der Abwasserleitungen diente einzig und alleine dazu, mich als damaligen Pächter loszuwerden und den Plan zu starten das Bad verkommen zu lassen um die Sanierungssumme in Höhe zu treiben und das Bad in der Folge schließen zu können.

Auch bei den darauf folgenden Gerichtsverhandlungen wurde es dann mit der Wahrheit nicht so genau genommen. So wurden plötzlich völlig anderere Lagepläne vor Gericht vorgelegt.

Beweis: Lageplan als Vertragsbestandteil und neuer Lageplan

So wurde auch eine andere Vertragsklausel vor Gericht anders ausgelegt als sie geschrieben steht. Man achte darauf das man sie mehrfach lesen muss. Denn wenn man sie mehrfach ließt hätten die BBB nach Stellung der Kaution alle Maßnahmen nach Priorität I vor Übergabe erledigen müssen.

§ 3
Übergabe und Zustand des Pachtobjekts

3.1. Der Verpächter übergibt dem Pächter …….   am 12. März 2009. Im Übrigen übergibt der Verpächter dem Pächter das Pachtobjekt für den Pachtzweck nach Stellung der Kaution gemäß § 16 und vollständiger Fertigstellung der in der BZA Priorität 1 zugeordneten Maßnahmen.

Wenn man es mehrfach ließt bekommt es eine ganz andere Bedeutung. Solche Formulierungen ziehen sich durch den gesamten Pachtvertrag.

So wurden bei Ausarbeitung des Pachtvertrages schon Klauseln so formuliert um den Pächter auf jeden Fall loswerden zu können.

Der Plan ist ja dann auch aufgegangen und ich wurde gekündigt.

Zusammengefasst sollte man einige Sachen klarstellen:

Ich habe das völlig runtergewirtschaftete Strandbad Tegel 2009 übernommen.

Ich habe innerhalb kürzester Zeit wieder ein vorzeigbares Strandbad geschaffen was durch die Bevölkerung wieder angenommen wurde und das trotz fehlender Busanbindung.

Durch harte Arbeit wurden in Eigenregie ohne Verschwendung von Steuergeldern alle wichtigen Arbeiten erledigt.

Es wurden trotz mehrfacher vorsätzlicher Verzögerungen der BBB alle erforderlichen Betriebsgenehmigungen ( Strandbad und Restaurant ) erlangt.

Hätten die Berliner Bäderbetriebe nicht 2010 eine angeblich defekte Abwasserleitung erfunden und mich in der Folge runtergeklagt, wäre das Strandbad Tegel heute keine Ruine sondern ein Magnet für Reinickendorf.

Es wäre eines der schönsten Strandbäder Berlins.


So nun kommt die Wahrheit ans Tageslicht !!!!

Sonntag, 25. Januar 2015

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Strandbad Tegelsee droht der Untergang !!!

Donnerstag, 19. Juni 2014

Mittwoch, 30. April 2014 by in , , , , Strandbad Tegelsee droht der Untergang

Freizeit: CDU und Grüne fordern Sanierung der defekten Abflussrohre

Wenn draußen die Temperaturen wieder wärmer werden, denken auch viele Menschen in Reinickendorf an einen Ausflug in die Schwimmhallen und Badeseen. Doch wenn am Strandbad Tegelsee nicht bald was passiert, fallen dort die Sprünge ins kühle Nass wohl vorerst ins Wasser. Die alten Abflussrohre haben immer mehr Lecks, müssten dringend erneuert oder ausgebessert werden. Schon seit Jahren fordern die Vertreter der bezirklichen CDU und der Grünen die dafür zuständigen Berliner Bäderbetriebe zur Sanierung auf. „Der Schaden wird jedes Jahr größer, und damit steigen natürlich auch die Kosten erheblich. Wenn nicht bald gehandelt wird, ist ein kompletter Neubau des Abflussnetzes erforderlich“, sagt Stephan Schmidt (CDU). Auch dieses Jahr wurde von den Fraktionen ein entsprechender Antrag in der BVV eingereicht. Schließlich sei das Strandbad eines der ältesten Freibäder Berlins und die Instandhaltung also auch eine historische Verpflichtung.

Eingeschränktes Angebot

Eine Verpflichtung, der die Berliner Bäderbetriebe vor allem aus finanziellen Gründen nicht nachkommen können. Da sich das Strandbad in einem Wasserschutzgebiet befinde, müssen die Wasserrohre nach Angaben der Bäderbetriebe doppelwandig ausgestattet werden. Geschätzte Kosten für die gesamte Sanierung: rund zwei Millionen Euro. Eine Eröffnung des Sommerbades mit den alten Rohren sei für diese Saison durch das Umweltamt zwar noch einmal genehmigt worden, die Gastronomie und die Nutzung der Sanitäranlagen wären aber sehr eingeschränkt, bestätigt ein Sprecher der Bäderbetriebe. Hinzu kommt auch noch der wirtschaftliche Aspekt. In der letzten Saison besuchten laut der Bäderbetriebe nur noch 17.000 Menschen das Strandbad Tegelsee. Bei den Zahlen lohne sich dort ohnehin keine Gastronomie mehr. Stephan Schmidt sieht das aber anders.

Ohne vollwertiges Gastronomieangebot sei auch die Attraktivität des Strandbades eingeschränkt.
Keine Pächter. Da auch der Senat vorerst kein Geld für das Strandbad übrig hat, müsste eine vollständige Sanierung auf die nächsten Jahre verschoben werden. Es gibt zwar einen Senats-Etat für die Bädersanierung, dieser sei allerdings nicht für Badeseen gedacht, sondern beträfe nur Schwimmhallen. Die Suche nach privaten Pächtern, die bereit wären für die Sanierungskosten aufzukommen, blieb bisher erfolglos. „Mit den bestehenden Sanierungskosten wird es schwierig sein, einen Pächter für das Strandbad zu finden“, heißt es von Seiten der Bäderbetriebe. Eine Verpachtung sei also erst nach Aufbesserung der Rohre möglich. Stephan Schmidt sieht aber noch andere Gründe für das bestehende Problem am Tegeler See. „Es soll viel in neue Spaßbäder investiert werden, die traditionellen Strandbäder bleiben da auf der Strecke“, bedauert der Politiker.

Nabila Lalee / Bild: Bezirk Reinickendorf
Quelle:  http://www.abendblatt-berlin.de/2014/04/30/strandbad-tegelsee-droht-der-untergang/

Sanierung nicht vor 2015 !!!! Strandbad Tegel auch in dieser Badesaison geöffnet

Donnerstag, 19. Juni 2014
Ulrike Kiefert Ulrike Kiefert 23.04.2014

Tegel. Die Berliner Bäderbetriebe (BBB) wollen das Strandbad Tegel auch in dieser Sommersaison wieder öffnen. Möglich macht das eine Sondergenehmigung. Saniert wird das Freibad allerdings nicht vor 2015.

Das Strandbad Tegel soll in diesem Sommer wieder mit Auszubildenden der Berliner Bäderbetriebe betrieben werden. Die Öffnung ist wie im vorigen Jahr nur mit einer Ausnahmegenehmigung der Senatsumweltverwaltung möglich, da die maroden Abwasserrohre in der Trinkwasserschutzzone noch nicht durch neue Rohre erneuert wurden. Laut BBB-Sprecher Matthias Oloew wird das auch in diesem Jahr nicht mehr passieren, da für die Sanierung anderer Bäder, die in diesem Sommer wiedereröffnen, mehr Geld nötig war. Dazu gehören das Kombibad-Süd in Spandau und das Bad in Gropiusstadt. Das Strandbad Tegel müsse bis 2015 oder 2016 warten, so Matthias Oloew. Im Bezirk beobachtet man das erneute Aufschieben mit Sorge. “Bislang reden wir davon, die defekte Abwasserleitung und das immer weiter verfallende Bad für etwa zwei Millionen Euro zu sanieren. Die Summe wird aber von Jahr zu Jahr größer, denn die Schäden nehmen weiter zu”, sagt CDU-Fraktionschef Stephan Schmidt. “Wenn nicht bald gehandelt wird, reden wir eher von komplettem Neubau und nicht mehr von Sanierung. Sollten die Bäderbetriebe mit den Verzögerungen und den damit steigenden Sanierungskosten eine mittelfristige Totalschließung des Traditionsbades begründen wollen, werde sich die CDU dagegen wehren, so Schmidt weiter. “Das Bad muss endlich in einen Zustand versetzt werden, der eine vernünftige Bewirtschaftung zulässt.” Das Strandbad Tegel war 2010 zunächst komplett geschlossen worden. Die Bäderbetriebe hatten damals undichte Abwasserleitungen in den Sanitäranlagen moniert und dem damaligen Pächter den Weiterbetrieb untersagt. Daraufhin war ein Rechtsstreit entbrannt. Im Juni 2011 öffnete das Freibad zwar wieder, doch für die notwendige Sanierung fehlt den Bäderbetrieben bis heute das Geld. Vom Berliner Abgeordnetenhaus bekommen die Bäderbetriebe jedes Jahr pauschal fünf Millionen Euro für die Sanierung ihrer Bäder zugewiesen.

Quelle: http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-reinickendorf/tegel/artikel/40814-strandbad-tegel-auch-in-dieser-badesaison-geoeffnet/

Die Neuigkeiten zum Strandbad Tegel oder die ” 1,85 Mio. Geschichte “

Samstag, 3. März 2012

Nun ist es wohl raus und mit dem Strandbad Tegel aus !!!!!!

Tagesspiegel 28.03.2012

Die Berliner Bäderbetriebe haben in der Sitzung des Sportausschusses vom 21.02.2012 in der BVV Reinickendorf die ” Katze aus dem Sack ” gelassen.

Sie haben in dieser Sitzung veröffentlicht, dass Sie 1,85 Mio. für die Sanierung des Strandbades Tegel benötigen.

Im laufe der Sitzung wurde dann aber gleich klargestellt, dass die Berliner Bäderbetriebe dieses Geld nicht hätten und man würde auf die Hilfe des Senats hoffen.

Die Summe setzt sich zusammen aus

450.000 Euro für die Sanierung der Abwasserleitung

und

1.400.000. Euro für die Sanierung der Gebäude.

Nachweis:  Internetseite www.berlin.de Bezirksamt Reinickendorf  BVV Sportausschusssitzung 21.02.2012

bvv-21022012

Laut einer mir vorliegenden BZA ( Bauzustandsanalyse ) aus dem Jahr 2008, die übrigens die Grundlage für die Ausschreibung im Jahr 2008 war und zudem auch Vertragsgrundlage meines Pachtvertrages 2009 geworden ist, waren es ” nur ” 485.000 Euro die für Sanierungen aufzuwenden seien.

Diese BZA wurde durch ein Ing. Büro erstellt welches durch die Berliner Bäderbetriebe beauftragt wurde um festzustellen in welcher Größenordnung Sanierungen durch den Pächter übernommen werden müssen.

In dieser BZA sind alle erforderlichen Sanierungsmaßnahmen für den Zeitraum von 10 Jahren beschrieben.

Laut dieser BZA belaufen sich die Sanierungskosten auf 485.000 Euro für die nächsten 10 Jahre von 2009 gerechnet.

Vertragsgrundlage BZA von 2008

Vertragsgrundlage Kostenschätzung von 2008

Wie Sie sehen können und sicher gleich gemerkt haben gibt es da eine gravierende Differenz in den Zahlen.

Also in dem Fall gibt es zwei mögliche Ursachen für diese Differenz.

1. Die Bauzustandsanalyse war nicht korrekt.

Was bedeuten würde, dass in der Ausschreibung und beim Vertragsabschluss wissendlich falsche Angaben gemacht wurden.

Dieses hätte dann auch strafrechtliche Folgen für die Berliner Bäderbetriebe.

2. Die Bauzustandsanalyse war korrekt.

In dem Fall soll wohl mit einer extrem hohen Sanierungssumme begründet werden, dass das Strandbad Tegel nicht weiter betrieben werden kann, da die Berliner Bäderbetriebe nach ihren Aussagen das Geld für die Sanierung nicht haben und fraglich ist ob der Berliner Senat ein Interesse an einem Strandbad Tegel hat. Ich denke da gibt es wichtigere Themen in Berlin ?

Ich hatte mich mit vielen Besuchern unterhalten nachdem der Rechtsstreit begonnen hatte und wurde oft gefragt, was es für einen Sinn hat bzw. was ich der Meinung bin was es für einen Grund für die Handlungen der Berliner Bäderbetriebe gibt.

Und ich hatte mit meiner Antwort wohl recht.

Die Berliner Bäderbetriebe haben kein Interesse mehr an dem Standort Strandbad Tegel, da es für sie scheinbar nicht mglich ist das Bad kostendeckend bzw. gewinnbringend zu betreiben. Zudem haben Sie scheinbar über jahrzehnte Gelder die eigentlich für das Strandbad Tegel bestimmt waren anderweitig eingesetzt.

Denn wenn schon die Feuerlöscher nicht geprüft wurden, denn diese waren zu meiner Übernahme im Jahr 2009 zum Großteil bis zu 17 Jahre abgelaufen, was wurde denn ansonsten investiert ?

Denn im Verhältnis handelt es sich bei der Prüfung der Feuerlöscher um sehr geringe Kosten.

Nachweis: BZA Seite 62

Es wurden auch immer wieder Gelder für Sanierungen beim Berliner Senat beantragt, nur leider sind sie scheinbar nie im Bad angekommen.

Nachweis: Listen Abgeordnetenhaus Berlin beantragte Gelder für Baumaßnahmen von 2007

Auch hier sieht man wieder den Hinweis auf den auszutauschenden Fettabscheider der mit dem Vermerk ” Eigentümer Verpflichtung ” versehen ist.

Zusammengefasst kann man zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass die Berliner Bäderbetriebe einen Grund gesucht und mit diesen Zahlen auch gefunden haben dürften um das Strandbad Tegel endgültig schließen zu können.

Mein Vorschlag das Strandbad Tegel übernehmen zu wollen um es für Reinickendorf und die Berliner Bürger  zu erhalten, blieb leider bis heute ohne Reaktion.

Die bis jetzt geführten Gerichtsverfahren:

Es ging in dem Verfahren was die Berliner Bäderbetriebe immer wieder als ihren Sieg hinstellen, nur um einen kleinen Vertragspunkt.
Ich hätte meine Forderung gerichtlich geltendmachen müssen und hätte dann aufrechnen dürfen.
Ich habe den Fehler gemacht und direkt aufgerechnet.
Es ging also nicht um Recht oder Unrecht sondern nur um eine Vertragsklausel die die BBB wissendlich das es einen Schadenersatzanspruch geben wird in den Pachtvertrag eingebaut haben.

Die Richter haben die Berliner Bäderbetriebe im Verfahren vor dem Amtgericht & Landgericht darauf hingewiesen das sie voll Schadenersatzpflichtig sind und zusätzlich meine getätigten Investitionen erstattet werden müssen.

Die Schadenersatzklage wird zur Zeit durch unsere Rechtsanwaltskanzlei vorbereitet und wird mehrere hunderttausend Euro betragen.

Wir möchten Sie bitten weiter auf die Vorgänge rund um das Strandbad Tegel zu achten und für das Strandbad zu kämpfen.

Der Verlust des Strandbades Tegel wäre für viele Reinickendorfer ein Schlag ins Gesicht und ein Verlust Ihrer Kindheitserinnerungen.

Wir werden weiter dran bleiben und weiter kämpfen.

Eine weitere Aktualisierung folgt regelmäßig.



Die Tatsachen zum Rechtsstreit rund ums Strandbad Tegel.

Donnerstag, 14. April 2011

Das Strandbad Tegel blieb im Jahr 2010 wegen einer angeblich defekten Abwasserleitung geschlossen und nicht wie von den Berliner Bäderbetrieben behauptet wegen dem Rechtsstreit.

Die Berliner Bäderbetriebe veröffentlichen das Strandbad Tegel war 2010 wegen dem Rechtsstreit geschlossen, sie hätten das Gerichtsverfahren gewonnen und eine Berufung wäre nicht möglich.

Laut Pressemitteilung der BBB zu Ostern 2010 wurde die Osterveranstaltung aufgrund von wasserrechtlichen Bestimmungen, also wegen der defekten Abwasserleitung ins Strandbad Lübars verlegt.

Nachweis: Pressemitteilung der BBB Infrastruktur GmbH vom 29.03.2010

Keine Rede von einem Rechtsstreit, vielmehr wird die falsche Aussage des Vorstandes der Berliner Bäderbetriebe , die Abwasserleitung sei defekt, belegt.

Die Prüfung der Abwasserleitung die bis zum Ende der Saison 2010 andauerte, hat gezeigt, dass es sich um eine falsche Aussage gehandelt hat, da die Abwasserleitungen komplett dicht waren.

Wir geben das  Strandbad Tegel nicht auf — Wir kämpfen weiter.

Aufgrund der vielen Nachfragen gebe ich hier einige Antworten.

Worum geht es in dem Rechtsstreit ?

Es geht darum, dass die Berliner Bäderbetriebe schon im Jahr 2007 Gelder beim Senat beantragt und bewilligt bekommen haben um die Frisch- und Abwasserleitungen des Strandbades Tegel und den Fettabscheider des Restaurants Strandbad Tegel zu sanieren.

Nachweis: Unterlagen/ Abgeordnetenhaus Protokolle  einsehen

Nachweis: Listen Baumaßnahmen Berliner Bäderbetriebe — BAD 40 Strandbad Tegel

Dieses wurde aber nicht getan.

Auf den Internetseiten der BBB Infarstruktur GmbH wird bei abgeschlossene Projekte auch das Strandbad Tegel genannt. (Anklicken zum lesen )

Hiernach soll der Trink- sowie Abwasseranschluss erneuert worden sein. Diese Information war schlichtweg nicht richtig.

Auch Herr Dr. Körting kann sich wohl nicht mehr an seine eigenen Antworten im Abgeordnetenhaus erinnern denn in der

Berliner Morgenpost vom 15. Juli 2010

nimmt er wie folgt Stellung:

” Sportsenator Ehrhart Körting (SPD), der ebenfalls den Rechtsstreit abwarten will, ist der Ansicht, dass das Geld des Steuerzahlers ohnehin nicht dafür da ist, um eine private Kneipe zu betreiben: “Ob ein solcher Restaurantbetrieb mit allen Problemen wie Wasser- und Abwasserversorgung mit erheblichen Kosten wirtschaftlich möglich oder nicht möglich ist, ist allein Sache eines privaten Betreibers.”

Nachweis: Berliner Morgenpost vom 15. Juli 2010

Herr Dr. Körting warum treffen Sie dann im Berliner Abgeordnetenhaus die unten nach zu lesenden Aussagen ? Warum wird schon 2007 das Geld für den Austausch des Fettabscheiders durch die Berliner Bäderbetriebe beim Abgeordnetenhaus Berlin beantragt und bewilligt, nur die Arbeiten wurden nicht ausgeführt ??

Vielmehr wurde im März 2009 das Strandbad Tegel und das Restaurant Strandbad Tegel an mich verpachtet.

Zu diesem Zeitpunkt war den Berliner Bäderbetrieben bereits bekannt, dass ein Strandbad ohne Gastronomie nicht kostendeckend zu betreiben ist, was sie aus eigener Erfahrung wissen oder warum bekommen sie jährlich Mio. Zuschüsse vom Berliner Senat um die Bäder betreiben zu können ?

Dieses hatte der Berliner Senat, die Berliner Bäderbetriebe und der Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Bäderbetriebe und Innensenator Herr Dr. Körting vor dem Abgeordnetenhaus Berlin mehrfach vorgetragen und somit begründet das die Freibäder jetzt mit Gastronomie ausgeschrieben und verpachtet werden sollen um somit den Pächtern die Möglichkeiten zur ganzjährigen Nutzung und somit zur Mischfinanierung zu geben.

Nachweis: Antwort Dr. Körting im Abgeordnetenhaus vom 25.06.2008

Hierzu trifft die Bauzustandsanalyse klare Aussagen

Nachweis: BZA Seite 3 Seite 63/65/66

Kann sich denn an diese ganz klaren Aussagen niemand mehr erinnern ?

Oder steckt doch eher System dahinter ?

Erst nach mehrfachen schriftlichen Anmahnungen wurde im Mai 2009 mit den Arbeiten am Fettabscheider des Restaurants begonnen und aufgrund von fehlerhaften Planungen bis Ende August 2009 hingezogen.

Viele werden sich fragen ,wie können einer Firma wie der BBB Infrastruktur GmbH die eigens zur Sanierung der Berliner Bäder gegründet wurde, solche fehlerhaften Planungen passieren.

Hier ein kurzer Überblick über die Baumaßnahmen:

1. Der alte und völlig vergammelte Fettabscheider ( Siehe Bilder ) wird entfernt und ein neuer Fettabscheider bestellt. Dazu muss man für nicht Fachkundige erwähnen, dass die Größe des Fettabscheiders nach der Küchengröße berechnet wird.

Zwischenzeitig kommt es zu einem Baustop, da man bei der Planung vergessen hatte, das man in einer Trinkwasserschutzzone eine Baugenehmigung beantragen muss.

2. Der neue Fettabscheider wird angeliefert.

Hätte man bei der Planung die Küchengröße mit einbezogen, hätte man nicht den falschen und zu kleinen Fettabscheider bestellt.

3. Ein neuer und größerer Fettabscheider wird bestellt, wieder mit einer langen Lieferzeit.

4. Der neue und in der richtigen Größe bestellte Fettabscheider wird angeliefert.

Hätte man hierbei richtig geplant, dann hätte man gleich einen Doppelwandigen Fettabscheider bestellt. Ein doppelwandiger Fettabscheider ist zwingend gesetzlich vorgeschrieben, da sich das Strandbad Tegel in einer Trinkwasserschutzzone I & II befindet und dort unser Trinkwasser gewonnen wird. Dieses ist den Berliner Bäderbetriebe seit Jahrzehnten bekannt und in der Bauzustandsanalyse von 2008 extra nochmal erwähnt.

Nachweis: BZA Seite 5 & 6

Nachweis: Bilder einwandiger Fettabscheider

5. Es wird um eine Doppelwandigkeit zu erreichen eine Betonwanne geplant und bestellt, da es keine Möglichkeit gab den falsch bestellten Fettabscheider an den Hersteller zurück zu geben. Herstellungszeit für diese Betonwanne mehrere Wochen, da der Beton in eine Form gegossen wird und nach der Herstellung komplett aushärten muss. In diese Betonwanne wurde dann nach Fertigstellung und Lieferung der einwandige Fettabscheider eingebaut.

Nachweis: Bilder Betonwanne mit Datum der Arbeiten

Anhand dieses und sehr gekürzten Ablaufes sehen Sie, dass es sich um eine komplette Fehlplanung gehandelt hat.

Der Planungsfehler hatte erhebliche Mehrkosten und zeitliche Verzögerung zur Folge, da die Betonwanne in der Herstellung wesendlich mehr gekostet hat als wenn man gleich einen doppelwandigen Fettabscheider bestellt hätte.

Aufgrund dieser vielen Planungsfehler müssen sich die Berliner Bäderbetriebe schon vorwerfen lassen die Sache verzögert und verschuldet zu haben.

Das Restaurant war erst nach Ende der Saison nutzbar und konnte am 4.12.2009 geöffnet werden.

Aus diesem Grund wurde von mir Schadenersatz für die entgangene gastronomische Saison geltend gemacht und gegen die Pacht / Betriebskosten ordnungsgemäß die Aufrechnung erklärt.

Um den entstandenen Schaden zu verdeutlichen, das Restaurant hat 110 Sitzplätze innen und bei voller Bestuhlung 300 Sitzplätze außen. Zusätzlich mussten zahlreiche Veranstaltungen und außer Haus Caterings abgesagt werden, da eine Küche ohne Fettabscheider nicht betrieben werden darf. Wie Sie sicher sehen und sich denken können ist der entstandene Schaden um vielfaches höher als der von den Berliner Bäderbetrieben geforderte Betrag.

Zudem gab es nie ordnungsgemäß abrechenbare Betriebskosten.

1. Hängt die DLRG Station Scharfenberger Enge an der Wasserleitung des Strandbades Tegel so das der Pächter den Wasserverbrauch der DLRG Station mit bezahlen müsste.

2. Hängt an dem Stromanschluss des Restaurants auch die komplette Parkplatzbeleuchtung und die Beleuchtung der Zufahrt zur Insel Scharfenberg.

Die wirklich entstandenen Betriebskosten können also nicht festgestellt werden. Die Berliner Bäderbetriebe verlangten jedoch die Bezahlung durch mich.

Kein Mieter / Pächter dieser Welt würde Betriebskosten zahlen, die eventuell garnicht durch ihn entstanden sind oder durch ihn zu beeiflussen waren.

Jeder Mieter / Pächter würde sofort dagegen vorgehen, was ich im Grunde nur getan habe.

Oder steht mir das Recht auf eine ordnungsgemäße Berechnung und der Nachweis der Richtigkeit nicht zu, nur weil ich einen Pachtvertrag mit den Berliner Bäderbetrieben geschlossen habe ???

Die Berliner Bäderbetriebe stellen es in Ihren Veröffentlichungen und in den Gerichtsverfahren hin als wenn ich nicht zahlen wollte —- Das ist so schlichtweg falsch.

Dieses müssen die Berliner Bäderbetriebe zumindest in Bezug auf Ihre Forderungen eingesehen haben, denn 2 durch die Berliner Bäderbetriebe eingereichte gerichtliche Klagen wurden kurz nach der Einreichung wieder zurückgezogen.

Nachweis: Klagerücknahmen der BBB

Entweder gibt es Forderungen und dann wären Sie schon dem Berliner Senat und dem Steuerzahler gegenüber verpflichtet die Forderungen gerichtlich geltend zu machen oder es gibt keine haltbaren Forderungen und dann ist die Kündigung unbegründet und nicht rechtswirksam.

Zudem wirkt eine angeblich bestehende Forderung doch eher ironisch, da in den Jahren 2006 bis 2008, also 3 Jahre das Strandbad Tegel ohne schriftlichen Pachtvertrag durch einen Sportverein betrieben wurde und in dieser Zeit für das Strandbad Tegel weder Betriebskosten noch Pacht berechnet und bezahlt worden sind.

Das heißt, dass die Berliner Bäderbetriebe ( die Berliner Steuerzahler ) die Kosten getragen haben und der Sportverein durch eine eigens dafür gegründete GmbH keinen schlechten Schnitt gemacht haben dürfte.

Ein weiteres Beispiel worum es in dem Rechtsstreit geht.

Bei der Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht Wedding wurde ein anderer Lageplan als in der Ausschreibung und im Vertrag vorhanden vorgelegt.

Nachweis: Lagepläne

Nach diesem neu aufgrund des Rechtsstreits vorgelegten Lageplan, hätte z.B. der komplette FKK & Zeltplatz Bereich des Strandbades Tegel nicht mehr zum Strandbad gehört.

Beispiel: Zeltplatz

Auch die bei dem ” wilden Strand ” sehr beliebte Verkaufshütte an der Fähre zur Insel Scharfenberg hätte nicht mehr zum Grundstück des Strandbades Tegel gehört und das obwohl Sie schon jahrzehnte durch das jeweilige Personal des Strandbades betrieben wurde.

Komisch ist daran, dass in der Bauzustandsanalyse die dem Pachtvertrag unter anderem zugrunde liegt die beiden folgenden Punkte vermerkt sind:

1. Instandsetzung der Außendusche im FKK Bereich

2. Instandsetzung der Verkaufshütte an der Fähre zur Insel Scharfenberg

Nachweis: BZA Seite 5/6 Seite 55/56

Ich soll also 2 Dinge instandsetzen die nicht auf dem Grundstück des Strandbades liegen, also nicht zum Pachtobjekt gehören ?

Hier findet sich mal wieder ein gravierender Widerspruch.

Ein weiterer gravierender Verstoß in den letzten Jahren ist wohl wenn man den Brandschutz in einem öffentlichen Strandbad, was zudem im Wald gelegen ist,  grobfahrlässig bzw. vorsätzlich vernachlässigt.

Wie kann es sein wenn die Berliner Bäderbetriebe eine Prüfungspflicht haben, dass Feuerlöscher über 10 Jahre bis hin zu 17 Jahren abgelaufen waren ?

Warum darf sich eine Firma des Senats, was die BBB AöR unzweifelhaft ist, so grobfahrlässig bzw. vorsätzlich über geltendes Recht hinwegsetzen und somit Menschenleben gefährden?

Nachweis: Bauzustandsanalyse Seite 62

Der komplette Sachverhalt ist leider noch viel umfangreicher und ich hoffe ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick in das Verfahren geben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen auch damit zeigen, dass oftmals der Sachverhalt anders ist als von den Berliner Bäderbetrieben behauptet.

Mehrere Gesprächsangebote an den Berliner Senat bzw. mit verantwortlichen aus den Senatsverwaltungen wurde bis heute leider abgelehnt.

Auf mein Angebot das Strandbad Tegel übernehmen zu wollen und im Gegenzug auf einen Teil meines Schadenersatzes zu verzichten, um es so langfristig für die Bürger zu erhalten, blieb bis heute ohne Antwort.

Nachweis: Pressemeldungen

Helfen Sie mit und achten Sie darauf, dass unser ” Strandbad - Tegel ” nicht eines Tages verschwindet so wie schon einige andere auch sehr schöne Bäder in unserer Stadt.

Für eventuelle Rückfragen stehe ich Ihnen unter

kontakt@strandbad-tegel.de

gerne zur Verfügung.

SPD, LINKE & FDP stimmen im Abgeordnetenhaus gegen die Öffnung des Strandbades Tegel !!!

Freitag, 16. Juli 2010

Viele hatten es schon lange vermutet.

Keiner wollte es so richtig glauben.

Der Berliner Senat stimmt für das “AUS” des Strandbades Tegel.

In der Abgeordnetenhaus Sitzung vom 01.07.2010 wurde ein Antrag der Berliner CDU und der Grünen Fraktion wegen der sofortigen Öffnung des Strandbades Tegel  mit Stimmen der SPD, der LINKEN und der FDP abgelehnt.

(Anklicken zum öffnen der Abgeordnetenhaus Protokolle )

Müssen die Reinickendorfer Bürger leiden, weil der Senat ein Problem damit hat das der Bezirk Reinickendorf CDU regiert ist ?

Der Regierende Bürgermeister Herr Klaus Wowereit setzt sich für andere Projekte wie z.B. das Tacheles ein und weil Reinickendorf CDU regiert ist soll das Strandbad Tegel nun vor dem ” AUS “ stehen ?

(Senat will weiter für Tacheles kämpfen) BZ 15.07.2010

( Senat will sich für Tacheles einsetzen) RBB Online 15.07.2010

Der Senat setzt sich also nur für Projekte ein, die ihm von der politischen Gesinnung ins Konzept passen ?

Oder wird nun der scheinbar schon seit Jahren bestehende Plan der Berliner Bäder Betriebe und des Senats umgesetzt das Strandbad Tegel für immer zu schließen ??

Zeichen dafür gibt es seit Jahren viele wie z.B.

- Einstellung der BVG Verbindung

- Aufforstung bzw. Rückbau der Parkplätze in der Umgebung

- Es wurde seit Jahren nichts mehr im Strandbad Tegel investiert und das obwohl Gelder für Sanierungen der Frisch- und Abwasserleitung und des Fettabscheiders im Abgeordnetenhaus beantragt und auch bewilligt worden sind.

( die entsprechenden Protokolle liegen uns vor und können von Interessierten gerne eingesehen werden).